Fairquatscht - Der Nachhaltigkeits-Podcast

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Marisa Becker
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Folge 136: Der bundesweite Windelzuschuss ist da

Veröffentlicht am 18.01.2026 / 03:05

Andrea Bettinger von "Mein Windelzuschuss" im Interview

Beschreibung der Episode

Einweg-Windeln sind nach wie vor der Standard in Deutschland: Die Windeln, die aus einem Verbund unterschiedlicher Materialien bestehen, werden einmal getragen und dann samt Fäkalien im Restmüll entsorgt, wo sie anschließend verbrannt werden. Ungefähr 2000 Windeln verbraucht ein Baby und später Kind im Laufe seiner Wickelzeit. Das ist für Eltern nicht nur ziemlich teuer, sondern verursacht auch einen riesigen Müllberg. In Deutschland entstehen jährlich über 700 000 Tonnen Windelmüll – das entspricht dem Gewicht von 70 Eiffeltürmen. Das muss aber nicht sein, schließlich gibt es doch Stoffwindeln, die man immer und immer wieder verwenden kann. Das Problem: Stoffwindeln haben mit einigen Vorurteilen zu kämpfen, einer davon ist der hohe Anschaffungspreis. Und tatsächlich: Mein Stoffwindel-Starter-Set hat damals rund 500 Euro gekostet. Eine große Stange Geld, wenn man bedenkt, dass man als Eltern am Anfang sowieso einiges an Geld für die Erstausstattung in die Hand nehmen muss. Um Eltern diese Hürde zu nehmen, hat Andrea Bettinger die Initiative „Mein Windelzuschuss“ ins Leben gerufen. Auf der Website der Initiative können Eltern sich pro Kind ein reduziertes Stoffwindel-Starterpaket bestellen. Wie das funktioniert und wer das nutzen kann, das verrät Andrea jetzt im Interview. Mein Windelzuschuss findet ihr hier: https://mein-windelzuschuss.de/

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