Fairquatscht - Nachhaltigkeit zum Mitreden

Folge 150: Hitzewelle in Europa

Julia Schneider von Bündnis 90/Die Grünen im Interview

Veröffentlicht am 16.08.2026 / 03:18

Anmerkungen

Ende Juni hat Deutschland eine historische Hitzewelle erlebt: Jeden Tag kamen neue Push-Benachrichtungen mit Hitzerekorden rein. Mit 41,8 Grad wurde im sachen-anhaltinischen Möckern-Drewitz die höchste Temperatur gemessen, die jemals in Deutschland gemessen wurde. Und aktuell sieht es so aus, als würden sowohl 2026 als auch 2027 sehr heiße Jahre werden, denn zusätzlich zur Erderwärmung baut sich im Pazifik ein El Nino auf, der die Temperatur nach oben drückt. Dass Deutschland nicht gemacht ist, für Temperaturen wie wir sie Ende Juni gesehen haben, sollte inzwischen allen klar geworden sein: In Leipzig konnte die Straßenbahn nicht fahren, weil die Schienen kaputt gegangen sind. Autobahnen sind aufgebrochen. Und viele Menschen konnten es in ihren Wohnungen kaum aushalten. Wir müssen uns also anpassen und damit liegt eine riesige Herausforderung vor uns. Bei der Bundesregierung scheint das nur mäßig anzukommen: Der Bundeskanzler sagte in seiner Sommerpressekonferenz lediglich, er werde die Lage weiter beobachten. In der Opposition hingegen ist das Thema angekommen. Vor allem die Grünen fordern, dass die Regierung beim Hitzeschutz handeln muss. Wie genau das aussehen kann, das bespreche ich in dieser Folge mit Julia Schneider. Sie sitzt für die Grünen im Bundestag.


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